W

Wieder einmal ist es so weit und ich habe rezensiert. … Spricht man bei Produkten, die keine Bücher sind, eigentlich auch von Rezensionen??? Na, egal, ich hab‘ also was auf dem Tisch liegen und tue hier heute meine Meinung dazu kund. Es sind die Klappkarten „Hirameki“, die genauer unter die Lupe genommen habe:

Die 24 Kleckskarten „Hirameki“, erschienen im Juli 2017 im Kunstmann-Verlag sind edel verpackt in einer schön und bunt gestalteten Box mit Magnetverschluss. Sogar ein Bändchen ist eingefügt, mit dem sich die Doppelkarten samt Briefumschlag leicht aus der Box herausheben lassen.

Die beiden Künstler Herr Peng und Herr Hu haben Kleckskarten produziert, um Menschen, die Lust haben, kreativ zu werden, zu ermuntern, einfach damit anzufangen. Die bunten Klecks-Karten laden dazu ein, mit Lust und Phantasie etwas aus ihnen zu machen. Obwohl jede und jeder selber solche Kleckse machen könnte, mit Farbe oder auch mit Kaffee oder Wein, kann ich mir gut vorstellen, dass Herr Peng und Herr Hu nicht beliebige Klecksbilder für ihre Kartenkollektion ausgesucht haben, sondern solche, wo sie eine Chance sahen, dass auch Ungeübte etwas drin finden könnten. I

Anfangs war ich etwas irritiert, dass die 24 Karten nur 12 Motive beinhalten, dafür aber doppelt geliefert werden. Ich habe dann allerdings den Impuls aufgegriffen und mit einer selbst fertig gestalteten Hirameki-Karte eine weitere, noch „unbearbeitete“ Hirameki-Karte als Einladung zum Kritzeln mit in die Post gepackt.

Für alle, die immer noch zögern und meinen, sie könnten nicht malen oder sie seien nicht kreativ, ist noch ein kleines Heftchen beigelegt, das Beispiele zeigt, was man mit den bunten Klecksen alles machen kann.

Mein Fazit: Mir gefallen die Karten gut, aber so gänzlich haben sie mich nicht überzeugt. Vielleicht liegt das daran, dass ich im Vorfeld bereits selber Bilder aus Kaffeeflecken gemacht habe.

Ich empfehle die Karten aber trotzdem. Weil sie den Spaß und die Lust am tun, am ausprobieren und „austoben“ erneut angefeuert haben. Und weil es mal etwas anderes ist, Karten zu verschicken, auf denen man selber die Illustration mitgemacht hat.